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Ein Eldorardo für Eiskletterer

Klettern liegt im Trend. Es fordert den Geist, stählt den Körper und trainiert dabei Kraft und Koordination. Um wirklich seine Freude mit diesem Sport zu haben, sind Basiswissen und die richtige Ausrüstung unverzichtbar. Ob in der Kletterhalle oder am Felsen der umliegenden Bergwelt – in Salzburg gibt es unzählige Möglichkeiten, um sich in der Vertikalen auszutoben. Für Freunde des Wintersports und jene, die besondere Herausforderungen suchen, ist das Eisklettern schon bald eine weitere Option. Und sobald es so richtig kalt wird und die Temperaturen unten den Geriefpunkt fallen, zieht es die Eiskletterer hinaus. „Eisklettern kann man überall wo Wasser über eine Felswand fließt und die Temperaturen gering genug sind das sich Eis in einem kletterbaren Ausmaß bildet. Es ist ein Zusammenspiel aus zur Verfügung stehendem Wasser und Kälte.“, so erklärt mir der Salzburger Florian Dertnig seinen Lieblingssport. Dabei ist Eisklettern nicht gleich Eisklettern. Denn, so weiß der erfahrerene Sportler:“Eisklettern über man rein im Eis aus. Und dann ist das Mixedklettern möglich, wo teilweise im Fels und teilweise im Eis geklettert wird. So wie es oft beim klassischen Bergsteigen im kombinierten Gelände der Fall ist, wie etwa am Großglockner und in einigen Gipfeln der Hohen Tauern.“

Salzburgs schönste Eiskletterrouten: Für Beginner und Profis
Und wo kann man in Salzburg besonders gut dem Eisklettern nachgehen? Vor allem in den inner-zentralalpinen Tälern, die eine Fülle an Möglichkeiten bieten. „Die Siegmund Thun Klamm bei Kaprun eignet sich auch etwa sehr zum Eisklettern. Vor allem für Beginner, da ohne Probleme ein Top-rope , also ein Seil von oben eingerichtet werden kann.“ Wichtig ist sowieso immer, dass das Wetter mitspielt und es kalt genug ist. Bei entsprechender Witterung ist Eisklettern auch in den Voralpen, wie etwa in der Strubklamm, möglich. Als wahres Eiskletterdorado ist das Gasteiner Tal bekannt. Zahlreiche Wasserfälle reihen sich hier aneinander und säumen den Weg bis zum einem ganz besonderen Fall: Der „Highlander“ in Sportgastein zählt zu den impossantesten Eisklettereien im gesamten Alpenraum. 

Sicherheit geht immer vor
„Grundlegend für`s Eisklettern ist die Tatsache, dass sich Eisfälle jedes Jahr immer anders neu bilden.“, erzählt Florian Dertnig. Trotzdem ähneln sich manche immer wieder, vor allem die massiven Eisfälle in den höheren Höhenlagen. So wie die Eisarena im Gasteiner Anlauftal, die fast jedes Jahr kletterbare Eisfälle aufweist. Zu ihnen zählen der „Federweiss-Fall“ (180 m) und „Mordor“ (300 m). Oder auch die Grünseefälle im Stubachtal nach der Rudolfshütte mit der 200 Meter hohen „Gläsernen Madonna“. Durch diese Veränderung ist auch die Bewertung von Eisfällen und die Schwierigkeit Jahr für Jahr verschieden. Umso wichtiger ist die Erfahrung und Umsichtigkeit des Eiskletterers und „die Beurteilung des Kletterers das um und auf“, wie Florian Dertnig die Herausforderung zusammenfasst. Umfassende Information, Ausbildungskurse und Routen für Anfänger und Fortgeschrittene gibt es unter anderem hier: 

fotocredits © Florian Dertnig

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