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Ein Stück Nepal – Kathmandu

Nepal, das sind doch diese hohen Berge und der viele Schnee. Menschen mit eher dunklem Teint und asiatisch-mandelförmigen Augen, die im Gebirge die Reisfelder bestellen und ihre Schafe hüten. Wenn man es sich im „Kathmandu“ im Salzburger Stadtteil Leopoldskron gemütlich macht, dann kann man Ram Biswakarma persönlich fragen, ob denn die Bilder stimmen oder es sich um reine Klischees handelt. Er muss es wissen – der Vater von fünf Kindern stammt von dort.

Ein Hauch von Indien
Seit gut zwanzig Jahren lebt der Nepalese in Österreich, zuerst in Tirol, dann in Salzburg. Knödel und Schweinsbraten stellen zu der Küche Nepals, die ihre Einflüsse aus dem angrenzenden Indien bezieht, einen herben Kontrast dar. Die Küche seiner Heimat vermisste Bisakarma schmerzlich. Nach einigen Jahren als Angestellter in der Gastronomie, blieb für Biswakarma eigentlich nur ein logischer Schluss: Sein eigenes nepalesisches Restaurant zu gründen.

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Traditionell nepalesisch und doch schick – so sieht das „Kathmandu“ von innen aus

Curry und Kokosnuss
„Dal Bhat Masu“, „Kukhura Kathmandu“ und „Pokhareli Machli“ – das sind nur ein paar der exotischen Namen, die die Speisen auf der liebevoll eingefassten Karte tragen. Auf Deutsch: „Hühnercurry mit Linsensauce“, „Hühnerfilet in Kokosnuss-Fenchel-Sesamcurrysauce“ und „Zanderfilet auf glasiertem Gemüse mit Currysauce“. Wer traditionell nepalesisch speisen möchte, wählt die sogenannten „Thali“: In jedem der sechs kleinen silbernen Töpfchen versteckt sich eine andere Köstlichkeit.

Schicksalhafte Begegnung
Wie Biswakarma nach Österreich kam ist übrigens eine Geschichte für sich. Es war ein österreichischer Weltreisender, der ihm damals in Nepal begegnete und von ihm herzlich aufgenommen wurde. Als Dankeschön lud der Tiroler seinen Freund zu sich nach Hause ein – der Nepalese folgte der Einladung. Auch, um seiner Familie einmal ein besseres Leben bieten zu können, als das in seiner Heimat möglich war.

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Ram Biswakarma ist stolz auf das Stück Heimat, das er sich hier im Herzen Salzburgs aufgebaut hat

Eine kleine Schatzkiste
Heute hat sich der Mann mit dem warmen Lächeln sein eigenes kleines Reich aufgebaut. In jeder Ecke findet sich ein nepalesisches Relikt, Bilder und kleine Statuen. Das „Kathmandu“ ist ein Familienbetrieb geworden, seine Frau und seine (mittlerweile erwachsenen) Kinder packen fleißig mit an. Als sich Biswakarma für das Foto in die nepalesische Tracht wirft, wird sein Lächeln noch größer. Denn manchmal vermisst er sie schon – die Weiten der Berge Nepals.

Restaurant Kathmandu
Moosstraße 36
A – 5020 Salzburg
www.nepal-kathmandu.at

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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von robert scherpenisse

    sehr gutt essen bij Ram

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