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Geschichten vom Bauernherbst

Wenn die Tage länger werden und der frische Tau sich am Morgen über Wiesen und Felder legt, dann ist der Bauernherbst nicht mehr weit. Die Landwirte und Landwirtinnen, die Senner und Sennerinnen nehmen Abschied von der Sommerzeit. Sie wissen, wann die Zeit gekommen ist, um das Almleben in den Winterschlaf zu entlassen und sich auf die stillere Jahreszeit einzustimmen. Das Vieh auf den Almen, das während den wärmsten Monaten hoch oben residiert hat, wird reich geschmückt und ins Tal getrieben. Der Almabtrieb zählt als besonders sehenswertes Brauchtum. Unzählige Blüten schmücken die Häupter der Kühe, ihre Glocken tragen sie stolz vor sich her und das Geläut ist weit zu hören. Auf dem langen Weg ins Tal sollte das Glockengeläut die Tiere vor Gefahren schützen. Aus dem vormaligen Aberglauben entwickelte sich eine geliebte Tradition. Die Käselaiber, die aus der köstlichen Almmilch gefertigt werden, bringen die Sennersleute mit ins Tal. Dort unten ist auch die Ernte in vollem Gange. Nach einem reichen Sommer werden die Früchte vom Feld geholt: Erdäpfel, Kürbis und Kraut werden zusammengetragen. Die traditionelle Küche des SalzburgerLands freut sich schon auf die kerngesunden Zutaten. 

Um eine Jahreszeit mehr

Wenn die fünfte Jahreszeit, so wird der Bauernherbst von den Einheimischen genannt, dann mit einem stimmungsvollen Fest eröffnet wird, feiern alle gemeinsam. „Dosige“ und „Zuagroaste“, Jung und Alt, alle erfreuen sich am fröhlichen Miteinander. Dann werden die hausgemachten Schmankerln aufgetischt, so wie die Erdäpfelnidei. Nach dem Schmauß (oder auch davor und wann immer es beliebt) gibt es hochprozentigen Genuss. Wenn hochdekorierte Edelbrenner aus Vogelbeere, Birne und Nuss feine Schnäpse zaubern, kann nur Gutes dabei rauskommen. Was zieht Herr und Frau eigentlich an, wenn man sich zum Bauernherbst-Hoffest aufmacht? Natürlich ein Dirndl oder die „Kracherne“, also eine Lederhose. So geht`s dann auf den Tanzboden, wo die „Musi“ aufspielt. Da wird vielleicht auch mit dem Burschen getanzt, der schon bei der Heuernte immer so frech zugezwinkert hat. Oder vielleicht ein Liebesbrief übergeben? Das Miteinander steht in der Bauernherbst Zeit jedenfalls noch mehr im Mittelpunkt als zu allen anderen Jahreszeiten und so gerät auch das Hoagaschtn nie in Vergessenheit. Wer oder was das ist? Vom Hoagaschtn

Stimmungsvolles Multimedia Storytelling:Abschied von der Alm

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