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Traumhaft gut schlafen

Am Abend ins frisch bezogene Bett fallen, sich nur noch gemütlich in die Polster kuscheln und dann abtauchen ins Reich der Träume. Gut ein Drittel des Lebens schlafen wir. Dann tanken wir Kraft, die Immunabwehr wird gestärkt, Körper und Geist erholen sich, die Gedanken werden sortiert. Kurz: Schlaf dient der Regeneration. Über die Frage, wie viel Schlaf gesund ist, diskutieren Wissenschaftler. Einige Schlafforscher glauben, sechs bis acht Stunden Schlaf pro Tag seien ausreichend. Andere Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass es mindestens zehn Stunden sein sollten. Es gibt auch Mediziner, die der Auffassung sind, dass das Schlafbedürfnis individuell sehr verschieden ist. Der eine kommt mit sechs Stunden aus, der andere braucht mindestens acht bis zehn Stunden nächtliche Ruhe, um leistungsfähig und konzentriert zu sein. Unumstritten ist jedoch die vitale Bedeutung des Schlafs, der uns fit machen soll für den nächsten Tag. Schlaf lässt sich jedoch nicht erzwingen. Je mehr man schlafen will, desto unwahrscheinlicher stellt sich der Schlaf ein.

Manche Menschen finden selbst während ihres Urlaubes nicht in den Schlaf. Trotz des festen Vorsatzes, sich endlich zu erholen, kreisen ihre Gedanken um Alltagssorgen. Kein Wunder: Wer bis kurz vor Abfahrt noch hektisch organisiert und unter Strom steht, kann am Urlaubsort nicht auf Knopfdruck entspannen. Stress führt dazu, dass viele nicht mehr richtig abschalten können. Im SalzburgerLand gibt es unter den unzähligen Angeboten für individuelle Erholung etwa die BioParadies Betriebe, wo Sie in gemütlichen Häusern Kraftplätze für Ihren Urlaub finden können. Wer auf der Suche nach neuer Energie ist, kann im BioParadies SalzburgerLand also aus einer großen Vielfalt wählen.

Höchsten Standard in der gesundheitsfördernden Ausstattung des Hotels findet man beispielsweise im BioVital Hotel Sommerau in St. Kolomann (Tennengau). Hier sorgen neben der gesunden Wohnumgebung des Hauses aus Naturbaustoffen auch die speziellen Wohnaccessoires für nachhaltig erholsame Urlaubs- und Regenerationstage. Gesunden Schlaf fördert auch das absolute Naturprodukt im Haus, die „Waldviertler Biomatratze“, eine Matratze, bei der sämtliche Rohstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Viele Hotels im SalzburgerLand setzen bei der Einrichtung der Zimmer auch auf die positive Wirkung von Vollholz auf Körper und Geist. Die „Königin der Alpen“ etwa – die Zirbe – beeinflusst wissenschaftlich erwiesen beispielsweise die Herzfrequenz und senkt somit Stress und fördert Wohlbefinden.

Oft helfen kleine Tricks

  • Körper und Geist brauchen Zeit und Ruhe, um in den Erholungsmodus umzuschalten. Hier gilt vor allem: Nicht unter Druck setzen lassen. Wenn man nachts nicht schlafen kann, hilft oft schon ein gutes Buch, um den Geist zu beruhigen.
  • Niemals ins Bett, wenn man nicht müde ist.
  • Hilfreich für ein entspanntes Einschlafen ist es, sich zu merken, in welcher Position man morgens aufwacht. Manchmal reicht es schon, genau diese Haltung einzunehmen, also das Bein um die Decke wickeln oder den Kopf halb unter dem Polster vergraben, um gut einzuschlafen.
  • Die schönste Brücke in den Schlaf führt über das Erinnern an ein besonders schönes Erlebnis – lassen Sie schöne und angenehme Momente des vergangenen Tages ruhig noch mal Revue passieren.
  • Nachts aufzuwachen ist völlig normal. Das ist ein Impuls aus Urzeiten, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Doch wer dann anfängt zu grübeln, wird richtig wach. Ist das passiert, darf man sich nicht ärgern. Auch wenn man mal nur vier bis sechs Stunden geschlafen hat, besteht noch kein Grund zur Besorgnis. Andere Gedanken muss man ganz konsequent in ihre Schranken weisen. Kuli und Notizbuch auf dem Nachttisch helfen, aufzuschreiben, was uns Sorgen macht.
  • Frische Luft lässt uns besser schlafen.
  • Ein Schlafzimmer, das möglichst dunkel ist, ist von Vorteil. Auch fördert es den Schlaf, wenn es im Schlafzimmer angenehm kühl ist – 16 bis 18 Grad werden als Idealtemperatur angesehen.
  • Eine gute Matratze und frische Luft, dann sind die Grundvoraussetzungen so gut wie erfüllt. Schlafforscher sind aber auch der Meinung, dass jeder Mensch seine persönlichen Vorlieben berücksichtigen sollte. Wenn Sie es also beim Schlafen gerne warm haben oder nur mit Licht im Zimmer Ruhe finden, ist das vollkommen in Ordnung. Die Vorgänge im Innern des Körpers können wir während des Schlafens kaum steuern. Beeinflussen können wir aber die äußeren Bedingungen für unseren Schlaf, wie zum Beispiel die Beschaffenheit von Bett und Matratze, die Atmosphäre im Schlafzimmer oder unsere Lebensgewohnheiten. Ein gesundes, natürliches Bett aus reiner Schafwolle etwa – so wie im SalzburgerLand Biohotel Landhotel Rupertus in Leogang (Pinzgau) kann Wunder wirken: „Schafwolle bildet die schützende Hülle, die unser Körper in der Nacht braucht, wie die Luft zum Atmen. Das Bett gleicht Schwankungen in der Umgebungstemperatur aus, nimmt die Feuchtigkeit auf, die der Körper abgibt, und schützt es vor Kälte, Wärme und Zugluft“, so Frau Herzog. Im Landhotel Rupertus sind in den Natursuiten die kuscheligen Kissen und Überbetten mit „Villgrater Natur-Betten“ ausgestattet.

Melatonin: Das Schlafhormon

Warum schlafen wir eigentlich? Weil wir müde sind? Ja, denn unser Körper signalisiert uns, dass er eine Pause und Erholung braucht. In der Zirbeldrüse unseres Gehirns wird ein Hormon namens Melatonin ausgeschüttet, das die Körperfunktionen auf das Schlafen vorbereitet und uns langsam auf “Sparflamme” setzt. Dabei fällt unsere Körpertemperatur um einige Zehntelgrad ab, Atmung und Puls werden langsamer, der Blutdruck sinkt. Müde werden wir außerdem, wenn Stoffwechselprodukte abgebaut werden müssen, die sich in unserem Körper über den Tag hinweg angehäuft haben. Das sogenannte Schlafhormon hat schlafanstoßende Wirkung und sorgt dafür, dass wir nachts einschlafen. Bei Einfall von Tageslicht wird die Produktion des Hormons gehemmt und in der Nacht wird Melatonin vermehrt ins Blut abgegeben und wirkt schlaffördernd. Länger anhaltender Lichtmangel (etwa im Winter) hat daher zur Folge, dass der Melatoninspiegel erhöht ist und wir uns im Winter mehr müde fühlen. Aber auch ein zu niedriger Melatoninspiegel kann mit Schlafstörungen einhergehen. Mit zunehmendem Alter nimmt die durchschnittliche Schlafdauer ab und Schlafprobleme treten gehäuft auf. Grund: der Körper produziert weniger Melatonin. Beim sogenannten Jetlag- Syndrom kann der Melatoninhaushalt durch die Zeitumstellung gestört werden, so z.B. auch bei Schichtarbeit und bei Fernreisen.

Frühjahrsmüdigkeit

Im dunklen Winter fühlen sich manche Menschen eher niedergeschlagen und hoffen auf den Frühling. Der ist nun langsam da – und sorgt für Frühjahrsmüdigkeit. Etwa jede/r Zweite ist davon betroffen, vor allem Wetterfühlige, Menschen mit niedrigem Blutdruck, Frauen und Jugendliche. Ganz genau sind die Gründe für auffällige Müdigkeit im Frühjahr noch nicht bekannt, aber vermutlich spielt der Hormonhaushalt eine entscheidende Rolle. Betroffen von der Umstellung ist der gesamte Stoffwechsel. Der Organismus hat sich an den Winter gewöhnt, die Kerntemperatur des Körpers ist etwas abgesenkt. Jetzt müssten große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht verkraftet werden – die Märzsonne heizt die Luft tagsüber immerhin schon auf zweistellige Werte, während es nachts vielerorts noch Frost gibt. Die Blutgefäße müssen sich ständig erweitern und verengen – man fühlt sich erschöpft. Wichtig ist vor allem ein regelmäßiger Schlafrhythmus. Außerdem sollte man die tatsächliche Schlafzeit richtig einschätzen – Einschlaf- und Aufwachphase gelten ja noch nicht als Schlafphasen. Sport ist wichtig, weil er den Körper aktiviert. Für die Ernährung gilt, dass eher Eiweißreiches die Aktivierung verbessert, während Kohlenhydrate eher müde machen. Frühjahrsmüde Menschen sollten am Morgen eher zu eiweißreichen Nahrungsmitteln greifen – etwa zum klassischen weichen Ei oder zu Sojaprodukten. Auch kurze Schlafpausen zwischendurch – sogenannte Power Naps – können hilfreich sein. Diese sollten aber nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern, empfiehlt die Wiener Schlafforscherin Univ-Prof. Dr. Gerda Saletu-Zyhlarz.

 

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