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Golfer leben länger

Gehen, drehen, schwingen und bücken gehören zu den Bewegungen im Golfsport. Wer eine Golfrunde mit 18 Löchern geht, legt eine Strecke von neun bis zwölf Kilometern zurück. Und das in frischer Luft und auf landschaftlich wunderschönen Plätzen.

Das Spiel mit dem kleinen Ball zählt zu den gesündesten Sportarten für Jung und Alt. „Golfen ist ein moderates Grundlagenausdauer-Training. Die Spielerinnen und Spieler erreichen während einer 18-Loch-Runde zwischen 50 und 70 Prozent ihrer maximalen Herzfrequenz. Das entspricht im Prinzip einem zwei Stunden langen und schnellen Gehen“, sagt Bernhard Zwick. Der Steirer ist Verbandsarzt des österreichischen Golfverbandes. Gemeinsam mit einem Team entwickelte er Trainingsprogramme für den Spitzen- und Breitensport.

Idealerweise spielen Golferinnen und Golfer zwei- bis dreimal in der Woche. Ungefähr 1000 -1500 Kilokalorien setzt der Körper während der Runde um. Zudem fördert dieses Spiel mit dem kleinen Rund das spielerische und kreative Denken. Jedes Mal liegt der Ball woanders. Es gilt Entfernungen richtig einzuschätzen und Hindernisse wie Bunker, Bäume und Teiche zu bewältigen. Außerdem fördert diese Sportart das gesellschaftliche Miteinander, denn es können alle gemeinsam spielen – unabhängig vom Alter, Geschlecht und Können. Von Kindesbeinen bis ins hohe Alter ist golfen möglich. „Wenn Senioren zwei- bis dreimal in der Woche spielen, leben sie zwei Jahre bis drei Jahre länger „, sagt Arzt und Golfer Robert Kocher.

Beansprucht werden bei diesem Sport vor allem Lendenwirbelsäule, Hüfte und Knie. Wichtig sind aufwärmen und die richtige Ernährung während der Runde. Zudem rät Kocher zur ständigen Technik-Überprüfung beim Trainer und zum regelmäßigen Fitnesstraining im Winter. „Das ist auch im Hobbybereich Standard“, betont er.

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