Sie befinden sich hier » SalzburgerLand Magazin » Sehenswürdig » Imposante Wasserfälle

Imposante Wasserfälle

Es tost, es zischt, es staubt: Aus Ritzen, Löchern und Höhlen des Tennengebirges sprudeln vor allem im Frühjahr oder nach heftigen Regenfällen der Trickl-, der Dachser- und der Winnerfall. Der Schnee ist noch nicht ganz geschmolzen, schon stürzen kleine Wasserfälle aus Felsspalten und Höhlen auf der Nordseite des Tennengebirges zu Tale. Der Tricklfall im Abtenauer Ortsteil Au macht durch sein Getöse und Brausen von weitem auf sich aufmerksam. Gleich mehrere Quellen sprudeln aus den Höhlen auf der Nordseite des Tennengebirges. Das Wasser sammelt sich und schlängelt als Bach zu Tale. Vom Tricklfall führt ein schmaler Steig entlang des Gebirgsstockes weiter zum nahen Dachserfall. Auch er tost und rauscht bevor er zwischen den Ästen der Bäume sichtbar wird. Besonders beeindruckend ist der Winnerfall. Er sprudelt aus den Ritzen, Spalten und Löchern des Tennengebirges in Oberscheffau. Vor allem zur Zeit der Schneeschmelze oder nach heftigen Regenfällen präsentiert er sich mit seiner ganzen Wucht. Ansonsten ist er ein relativ zahmes Gewässer oder – versiegt ganz. Von Oberscheffau ist der grandiose Wasserfall leicht erreichbar. Der Wanderweg ist mit liebevoll auf Steinen gemalten Herzen gekennzeichnet. Er ist abwechslungsreich gestaltet: Ein Herzlabyrinth, gemütliche Bänke zum Rasten, ein Hörrohr und ein großer Bilderrahmen mit Durchblick. Der Weg führt entlang des Schwarzenbaches direkt zur alten Mühle. An Sonn- und Feiertagen klappert sie und lädt zur Einkehr bei einer gemütlichen Jause und idyllischen Aussichten ein. Vorbei an der liebevoll restaurierten alten Mühle schlängelt sich der Weg bergauf. Der Winnerfall ist nun schon sehr nah. Die kleinen Wasserfälle des Schwarzenbaches entlang des Weges sind eine Augenweide. Nur mehr ein kleines Stück bergauf und dann lauschen: Wenn es braust und tost, dann führt der Winnerfall Wasser. Es kann aber auch mucksmäuschen still sein. Kein Wasserfall. Auch das kommt vor. Weitere Informationen beim Alpenverein Salzburg.

Voriger Beitrag

Edle Rösser, alte Kutschen, fes … »

Nächster Beitrag

Heimatkunde von Klöppeln bis zu … »

Ihre Meinung ist gefragt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

mit Facebook kommentieren

Kommentare

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen