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Kids Mini-Bikepark Leogang

Leogang hat sich zu einer fixen Größe in der Bike-Szene entwickelt. Seit Mai 2013 können sich im einzigartigen Bikepark nicht nur die erwachsenen Bikeprofis tummeln, im neuen Kids Mini-Bikepark kommen auch die jungen Bike-Fans auf ihre Kosten. Als meine 8-jährige Tochter Valentina das hört, ist klar: da müssen wir hin. Also, auf nach Leogang. In der Vorsaison ist der Andrang noch gering, da und dort wird noch fleißig an der endgültigen Fertigstellung gearbeitet.

Beim Bikepark werden wir schon von Lorenz, Luca und Clemens erwartet. Die drei Jungs sind nicht zum ersten Mal hier, ihr Outfit, bestehend aus Ellenbogen- und Knie- bzw. Schienbeinschützern, Rückenprotektor und Helm schaut dementsprechend professionell aus. Nicht zu vergessen dass richtige Bike, das sich vom Bau her ein wenig von einem normalen Mountainbike unterscheidet. Für Neueinsteigerin Valentina können wir die passende Ausrüstung vorort ausborgen. So adjustiert ist sie unter den Jungs kaum mehr als Mädchen auszumachen. Los geht es mit den ersten Runden im Kiddy-Park. Dieser Übungsparcour im flachen Gelände ist bestückt mit acht Holzelementen und 15 Erd-Obstacles. Schon in der ersten Runde wird klar, dass man doch ein wenig in die Pedale treten muss, um diese Hindernisse in einer Höhe von bis zu 50 cm zu überwinden. Ganz mutige Minis können hier sogar schon mit ihrem Laufrad herumsausen. Zurerst langsamer und unsicher, düst Valentina schon bald unbefangen mit den Jungs über die Hindernisse. Sattelfest geht es dann auf der Freeridestrecke mit dem Spaß erst so richtig los. Hinauf kommen die Kids mit ihren Bikes unkompliziert und ohne Anstrengung mit dem Förderband. (Bei unserem Besuch wird daran gerade noch gearbeitet). Für Lorenz und Clemens ist das Hinunterkurven über die zwei Holzsteilkurven, Tables, Doubles, Pumps, Kicker und Rundholzpassagen keine Überwindung mehr. Und auch der erst 5-Jährige Luca stürzt sich begeistert bergab und legt sich gekonnt in die Kurven. Der eine oder andere Sturz mit blauen Flecken wird schnell weggesteckt. Valentina geht das Ganze zunächst noch etwas vorsichtig an. Schnell hat sie ihr Bike aber gut im Griff und überwindet die Freeridestrecke mit großer Begeisterung – und das nicht nur einmal. Lorenz und Clemens versuchen sich auch an der Dropline. Fünf verschiedene Höhen von 50 – 150 cm können hier übersprungen werden. Es gehört schon Einiges an Mut und Überwindung dazu, um sich da hinunterzuwagen. Umso größer ist der Stolz der beiden Mini-Profis, als sie es geschafft haben. Nach zwei Stunden ausdauerndem Rauf und Runter nehmen Valentina, Lorenz, Luca und Clemens völlig verschwitzt die Helme ab und strahlen über das ganze Gesicht. Die vier sind sich einig: „Der Bikepark für uns Kinder ist total cool. Da müssen wir unbedingt bald wieder herkommen!“

Für begeisterte Jung- Biker werden in den Sommermonaten regelmäßige Einschulungskurse angeboten. Erst durch die richtige Technik und etwas Übung macht das Befahren des Bikeparks so richtig Spaß. 

© Fotocredit Ulli Hammerl

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