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Köstlich klingende Salzburger Nockerl

Nein, dies ist keine kulinarische Rezeptgeschichte über die berühmte Salzburger Süßspeise, sondern ein musikalisches Porträt über ein innovatives Musikensemble aus dem SalzburgerLand. „D’Salzburger Nockerl“ spielen experimentelle Volksmusik zum Genießen und lieferten die stimmungsvolle Titelmusik zum aktuellen Salzburger Bauernherbst-Video. Das Salzburger Ensemble rund um Hubert Brunauer (Komposition, Arrangement, Diatonische Harmonika, Saxophon, Gesang) besteht aus Jakob Brandauer (Jazz-Flügelhorn, Percussion, Didgeridoo, Gesang), Gitti Jischa (Kontrabass, Gesang), Johanna Knoll (Harfe, Gesang), Evelyn Brunauer (Gitarre, Gesang).

Vom Volkstanz bis zum Bauchtanz
Creator Hubert Brunauer besticht im Arrangieren der Stücke mit Einfallsreichtum und lässt unsere alpenländische Musik liebend gern mit Klängen anderer Kulturen verschmelzen. So reicht das Klangspektrum von traditioneller Volksmusik über internationale Folklore, vom kräftig- alpenländischen Jodler bis zum chilligen Rap, von der temperamentvoll-russischen Polka bis zum zart-irischen Saitenklang, vom erdig-afrikanischen Trommelsound bis zum groovigen Jazzstandard Südamerikas und bietet Musik für den traditionellen Volkstanz bis zum türkischen Bauchtanz.

Das 5köpfige Ensemble rund um Hubert Brunauer

Das 5köpfige Ensemble rund um Hubert Brunauer

Im Interview mit dem SalzburgerLand Magazin beschreibt Hubert Brunauer die „Nockerl-Musik“ als …: „… eine einzigartige Fusion verschiedener Genres – einfach Weltmusik, deren Urtümlichkeit ,Geist, Seele und so manches Tanzbein‘ schwingen lässt! Den Kern der Gruppe gibt es bereits seit 2000. Damals musizierten wir noch zu 8. in einer größeren orchestralen Besetzung mit Oboe, Querflöte, Klarinette, Geige, Harfe, Gitarre, Kontrabass, Jazzflügelhorn und diatonischer Harmonika. Dies ergab einen sehr feinen Klangkörper – war jedoch sehr aufwändig und nur konzertant einsetzbar. In der aktuellen, fünfköpfigen Besetzung gibt es uns nun seit 2008.“

Schon in der Studienzeit war es Hubert Brunauers Traum – er studierte in Klagenfurt Konzertfach Oboe  und Volksmusik – die Volkmusik mit klassisch-folkloristischen, sowie Jazzelementen zu kombinieren und diese selbstkomponierte Musik in orchestraler Besetzung zu genießen. Dazu suchte er sich in seiner Heimat, dem SalzburgerLand, Freunde aus der Szene der traditionellen Volksmusik, professionelle Musiker, und hervorragende Hobbymusiker, die sich für dieses Projekt begeistern ließen.

Das aktuelle Bauernherbst Video

MozArtischer – von Mozart bis Gipsy
Das aktuelle Bauernherbst-Video wurde mit dem Titel „MozArtischer“ von der 2014 erschienenen CD „AUTländisch“ vertont und Hubert Brunauer, ein leidenschaftlicher Hobbyimker am Salzburger Gaisberg, beschreibt das Stück: „Ursprünglich ist der ,MozArtische’ ein Versuch die Volksmusik von vor ca. 300 Jahren wieder zu erfassen. Darum verarbeitete ich die Grundmelodie vorerst in einen ,Boarischen’. Inspiriert durch eine bekannte und aus dem damaligen Bauernvolk stammende Melodie Mozarts, beginnt dieser ,MozArtischer’ mit einer ruhigen, inwendigen Weise und entwickelt sich dann zu einem gut tanzbaren Boarischen, der sich gegen Ende des Stücks zu einem mitreißend swingenden ,Gipsy’ dreht. Dein Stück, das die musikalische Reise in unsere Zeit sehr gut präsentiert. Der ,MozArtische’ symbolisiert, dass die guten und lebenswichtigen Ideen und Inspirationen immer vom Volk und auch vom Bauernstand ausgegangen sind, und es oft nur einer perfekten Veredelung bedarf, um eine geniale Komposition, oder Erfindung zu machen. Der Staat und die Obrigkeit war bis auf kurzzeitige Ausnahmen immer des Menschen Feind, und hat das Volk und den Bauernstand in den letzten 1 000 Jahren mit hohen Steuern und Verboten geknechtet. Darum freute es uns besonders, dass dieses Stück für das aktuelle Bauernherbst Video ausgewählt wurde. Unsere Musik soll beispielgebend für Innovation und Tradition sein, und Menschen für das Ursprüngliche sensibilisieren und in ihrer Achtung zur Mutter Erde stärken.“

D’Salzburger Nockerl
Hubert Brunauer
5301 Eugendorf
www.salzburgernockerl.com – info@salzburgernockerl.com

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