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Leckere Hüttenklassiker

Der Skiurlaub im SalzburgerLand ist bereits gebucht und die Vorfreude steigt? Tagträume von feinstem Pulverschnee, glattgebügelten Pisten, tiefblauem Himmel und weißer Winterlandschaft versüßen heute schon den Arbeitsalltag? Recht so! Wir liefern dazu die perfekte kulinarische Einstimmung auf den kommenden Einkehrschwung und Hüttenzauber. Denn zu einem Tag auf den Traumpisten oder einer Winterwanderung in den verschneiten Bergen gehört ein stärkendes Mittagessen mit regionalen Schmankerln aus dem SalzburgerLand!

Winter auf der Lindlingalm im Talschluss von Saalbach Hinterglemm.

Winter auf der Lindlingalm im Talschluss von Saalbach Hinterglemm.

Christoph Hasenauer ist Küchenchef der Lindlingalm im Talschluss von Saalbach Hinterglemm. Die urige Lindlingalm liegt auf rund 1300 m und ist im Winter beliebtes Ausflugsziel für Winterwanderer, Pferdeschlittenfahrer, Langläufer und Besucher des Baumzipfelwegs. Vier Generationen leben bei der Familie Hasenauer gemeinsam unter einem Dach und helfen in der Landwirtschaft und dem Hüttenbetrieb mit. Christoph Hasenauer hat schon mit 12 Jahren seiner Mutter in der Küche geholfen und zaubert heute regionale Köstlichkeiten aus hauseigenen Produkten auf der Lindlingalm. „Die Speisen schmecken gleich nochmal so gut, wenn der Speck und der Kas vom eigenen Vieh kommen und die Granggn (Preißelbeeren) selbst am Tristkogel gesammelt wurden. Das Muas wird traditionell für die Einheiger – die Helfer bei der Heuernte – serviert. Jaganockn und Kaspressknödel finden sich ganzjährig auf unserer Speisekarte“, meint der 32-Jährige, der für die Leser des SalzburgerLand-Magazins drei Rezepte für absolute Hüttenklassiker verrät. 

„Die drei Gerichte sind einfach nachzukochen, doch wer keine Lust hat, sich zuhause an den Herd zu stellen, der besucht uns einfach auf der Lindlingalm im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und lässt sich die Nocken oder das Muas mit einem Jagatee oder Glühwein bei einem gemütlichen Hucka in der Stub’n schmecken!“, hat der Küchenchef noch einen Tipp parat. 

Kaspressknödel

Kaspressknödel
Zutaten für ca. 6 Personen:
300 g Pinzgauer Käse (alternativ: würziger Bergkäse)
250 g Knödelbrot
4 Eier
etwas Mehl zum Binden
ca 1/8 l warme Milch
frisch gehackte Petersilie
eine Prise Salz
Schnittlauch
Rapsöl

Zubereitung:
Das Knödelbrot mit dem Käse vermengen und die warme Milch darübergießen. Eier, Petersilie und Salz dazumischen. Mehl zum Binden der Teigmasse nach und nach einrühren. Bei Bedarf noch etwas Milch zugeben. Aus der Teigmasse Knödel formen und flachdrücken. In einer Pfanne 2 Finger hoch Rapsöl auf ca. 160 °C erhitzen und Knödel beidseitig goldgelb ausbacken. Die Kaspressknödel in Rindssuppe mit Schnittlauch garniert servieren.

Jaganockn

Jaganocken
Zutaten für ca. 6 Personen:
1 kg glattes Mehl
5 Eier
1/2 l Wasser
eine Prise Salz und Muskatnuss
2 mittlere Zwiebeln klein gewürfelt
160 g Pinzgauer Jausenwurst, klein gewürfelt
160 g Bauchspeckwürfel
1/8 l Suppe
frisch gehackte Petersilie

Zubereitung:
Für den Nockerlteig Mehl, Eier, Wasser, Salz und Muskatnuss in einer Schüssel zu einem zähflüssigen Teig vermengen. Einen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und den Teig durch einen Spätzlehobel ins heiße Wasser drücken. Nockerl abseihen und beiseitestellen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Wurst und Speck darin leicht anschwitzen. Nockerl, Suppe und Petersilie dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Jaganocken direkt in der Pfanne servieren.

Granggnmuas

Granggnmuas
Zutaten für ca. 6 Personen:
600 g glattes Mehl
etwas Salz
1/2 l heißes Wasser
Öl zum Braten
ca. 60 g Butter
300 g Granggn (Preißelbeeren – ersatzweise können auch Kirschen, Äpfel oder Schwarzbeeren verwendet werden)
2 EL Zucker

Zubereitung:
Mehl, Salz und heißes Wasser mit einem Muasa (Pfannenwender) zu einem relativ festen Teig verrühren. In einer Eisenpfanne ca. 5 EL Öl erhitzen und den Teig beidseitig leicht anbraten. Mit dem Muasa stampfen und so in kleine Teile zerstechen. Nach und nach die Butter zugeben bis der Teig goldgelb gebraten ist. Granggn (tiefgefrorene Beeren zuerst auftauen und abtropfen lassen) unterrühren. Mit 2 EL Zucker bestreuen und in der Pfanne servieren.

Kontakt:
Lindlingalm
Familie Hasenauer
info@lindlingalm.at
www.lindlingalm.at 
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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von Edda Theiß

    Es ist für uns ein MUSS, im Urlaub mehrmals in der Lindlingsalm einzukehren. Die Küche ist empfehlenswert. Besonders gut hat mir im Herbst das „gekochte Almrind“ , übersetzt: Tafelspitz – geschmeckt; mmmmh, lecker! Liebe Grüße an die Wirtin, wir kommen wieder!

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