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Lehrer, Künstler, Pinzgauer-Urgestein

Peter Blaikner ist seit Jahren fixer Bestandteil der Künstlerszene im SalzburgerLand. Eigentlich ist der Pinzgauer ein Spätberufener, der sein Talent während seiner Studienzeit und späteren Tätigkeit als Lehrer entdeckt hat. „Ich war als Schüler in Deutsch sehr schlecht, habe zu lange überlegt und wenn die Stunde um war, hab ich nichts auf das Papier gebracht“, erklärt er. Aber wenn man es nicht versucht, weiß man nicht ob man Talent dafür hat und so startete Blaikner an der Universität mit seinen Kabaretts und Liedern. Er war hier schon erfolgreich und durch seine Übersetzungen des französischen Chansonniers Georges Brassens ins Deutsche lernte er Texte zu schreiben und aufzubauen.

Neben seinen Beruf als Lehrer begann er vermehrt Kabaretts zu schreiben, der Erfolg stellte sich schnell ein und nach einer Zeit mit halber Lehrverpflichtung folgte der Schritt in die Lehrerkarenz. Seitdem lebt er von seinen Kabaretts, Liedern und Kindertheater. Aus Spaß schrieb er sein erstes Kinderstück „Ritter Camembert“ – ohne großes mediales Getue – und mit ein wenig Geduld kam der Erfolg auch in diesem Genre. „Man braucht nicht warten, bis die Verlage und Agenten aktiv werden. Ich wollte es selber in die Hand nehmen, mit Freunden etwas starten“, so Blaikner. Er hat es immer vermieden über Kontakte zu Parteien, Lobbys oder Gemeinschaften Erfolg zu haben und nach oben zu kommen. „Dadurch bin ich frei und Unabhängig“. Die Ideen zu seinen Stücken entstehen draußen in der Gesellschaft, am Stammtisch, unter Leuten und beim Bergsteigen, wo er alleine zur Ruhe kommt du den Kopf frei hat für neue Stücke. „Man muss ein wenig schräg denken, nicht immer der Linie folgen sondern alles in eine satirische Form bringen“, Blaikner weiter.

Seit einigen Jahren arbeitet Peter Blaikner auch mit seinen Kollegen Fritz Messner und Manfred Baumann zusammen. Die daraus entstandenen Kabaretts „Bauer sucht Herbst“, Waidmann sucht Heil“, Meier sucht Verein“ und Freunderl sucht Wirtschaft“ waren und sind große Erfolge und noch heute sind die Stücke schnell ausverkauft. 200 Mal sind sie gemeinsam auf der Bühne gestanden und haben noch immer eine „Gaudi“ miteinander. Das nächste Stück ist also nur mehr eine Frage der Zeit. „Es ist etwas in Planung aber noch nichts spruchreif“, sagt Blaikner kryptisch. Man darf gespannt sein was da noch kommt!

Fotos © Christian Streili, Mutz

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