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Pause vom Spitzensport. Der weltbeste Skifahrer: Ab jetzt privat!

Der diesjährige Skiweltcup ist zu Ende: Die großen und kleinen Kugeln sind verteilt, die weltbesten Skifahrer haben sich wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Auch Weltcupgesamtsieger Marcel Hirscher ist nach den arbeitsreichen und reiseintensiven Monaten nach Hause zurückgekehrt. Die bevorstehende Zeit bis Oktober ist prall gefüllt mit Medien- und Sponsorenterminen, mit dem Sommertraining im Inland sowie dem Schneetraining und den Materialtests in Übersee. Irgendwo auf dieser Welt liegt immer Schnee: Und diesem ist auch Marcel Hirscher auf der Spur. Genauso wie seine Konkurrenz: Denn selbst Profis können es sich nicht leisten, ein halbes Jahr nicht auf Ski zu stehen. Schon gar nicht Profis!

Urlaub im Salzburger Almsommer
Eine Auszeit gönnt sich Marcel Hirscher dennoch ganz bewusst. „Wenn man aus dem Lammertal kommt und dadurch viele Seen in unmittelbarer Umgebung hat, braucht man eigentlich gar nicht wegzufahren. In den letzten Jahren haben Laura und ich dennoch größere Fernreisen unternommen“, erklärt der Spitzensportler. „Erstens erweitert Reisen den Horizont und zweitens bin ich außerhalb Europas völlig unbekannt und kann somit noch besser entspannen.“
In diesem Jahr hat Marcel Hirscher keine große Reise geplant; Zur großen Freude von Cocker Spaniel Timon, der nun nicht auf sein Herrchen verzichten muss. Marcel Hirscher startet somit ohne Zeitverzögerung in seine zweitliebste Jahreszeit – in den Salzburger Almsommer.

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Entspannung zuhause
Die Berge, die Flüsse, die Seen – sie alle gehören zu den ersten und schönsten Kindheitserinnerungen von Marcel Hirscher: Sie haben ihn geprägt und bieten ihm – dem Viel- und Weitgereisten – noch heute die besten Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Sommer. „Am besten entspannen kann ich zuhause bei meiner Familie, meiner Freundin und meinem Hund“, so der Annaberger. „Da finde ich die Ruhe, die mir zwischen den doch recht intensiven Reisen gut tut. Bei uns im Lammertal ist es traumhaft schön. Zwischen Gosaukamm und Tennengebirge gibt es einmalige Plätze mit einem unglaublichen Panorama.“ Ein Berg, der ihn besonders reizt, ist die Bischofsmütze: Der markante, 2.458 Meter hohe Gipfel verdankt sein Aussehen einem mächtigen Felssturz im Jahr 1993, bei dem ein 200 Meter hoher Pfeiler in die Tiefe donnerte. Marcel Hirschers Vater hat den Berg zigmal bestiegen, für diesen Sommer hat er sich selbst eine Besteigung fest vorgenommen.

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Ohne Adrenalin geht’s nicht
Mit dem Kajak geht’s in die Lammer direkt vor der Haustür, zum Stand-up-Paddling an den Fuschlsee, zum Wandern auf die Stuhlalm, zum romantischen Dinner ins Winterstellgut oder zum Döllerer und zu einem gepflegten Drink in die nahe gelegene Stadt Salzburg. Auch seine Freunde lädt Marcel Hirscher gerne zu sich nach Hause ein: Dann kocht er höchstpersönlich – am liebsten Steaks mit Gemüse. Doch so sehr sich der 27-Jährige auch nach Entschleunigung und Entspannung sehnt, so schwer tut er sich damit: Viel zu sehr liebt er die Action, das Adrenalin, die Abwechslung. Rennfahren, Fliegen, Slacklining, Motocross – auch im Sommer braucht der Salzburger die Kicks, die ihn die Lebendigkeit spüren lassen. Bruder Leon und Vater Ferdinand sind ihm die perfekten Sparring-Partner, manchmal ist auch sein Freund und Raiffeisen-Kollege, der Skirennläufer Max Franz, mit von der Partie. Die Wettkämpfe auf der Motocross-Bahn gehen nicht immer ganz so glimpflich aus, wie das Familienoberhaupt sich das wünschen würde. Doch die „Buben“ haben ihren Spaß. Und das ist doch wichtigste Voraussetzung für einen perfekten Sommer.

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Marcel Hirscher zum Kennenlernen.

Der Skistar aus dem SalzburgerLand im Wordrap…

  • Besonders wohl … und geborgen fühle ich mich an der Lammer, wo ich aufgewachsen bin und auf der ich gerne mit dem Kajak unterwegs bin.
  • Meine Freizeit vergeude ich ungern… mit Einkaufen gehen, Essen kochen oder putzen. Da bin ich sehr praktisch veranlagt: Das alles muss ganz unaufwändig von statten gehen.
  • Musik bedeutet… mir sehr viel. Ich habe einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. House höre ich am liebsten, doch ich entdecke auch immer wieder Neues. Vor kurzem habe ich von einem Hobby-Musiker – Ro Bergmann – aus Kuchl bei Salzburg ein ganz tolles Lied über mich selbst geschenkt bekommen. Das ist richtig gut geworden.

(Anmerkung der Redaktion: Das Lied heißt „Best Time (Song for Marcel)“)

  • Dinge, in denen ich gerne besser wäre, sind… kochen, geduldig sein, entspannen.
  • Am SalzburgerLand schätze ich… die intakte Natur, die Ausgeglichenheit und die Möglichkeit zu unzähligen sportlichen Aktivitäten.

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