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Pflanzenwelten auf kleinem Raum

Hochmoor, Salzburger Apotheker-Kräutergarten und Kakteen: Im botanischen Garten der Universität Salzburg gedeihen heimische Gewächse genauso wie bedeutende gärtnerische Züchtungen.

Duftende Rosen begrüßen die Besucher. Gleich nach dem Eingang in den botanischen Garten in der Nähe des Schlosses Freisaal im Salzburger Stadtteil Nonntal sprießt und grünt es üppig. Shona-Skulpturen aus Simbabwe bereichern die Plätze und Wege. Gärtner zupfen verdorrte Blätter und jäten „Unkraut“.

Gut 650 Pflanzenarten aus den Alpen, den Mooren und den Gewässern gedeihen im rund ein Hektar großen Areal neben der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Zudem sprießen im Salzburger Apotheker-Kräutergarten verschiedene Heilpflanzen. Dazu zählen Sonnenhut, Ringelblume und Springkraut. Die verschiedenen Pflanzen der Alpen gedeihen auf Kalk-, Granit- und Gneisgestein. In einem anderen Bereich grünen verschiedene Kakteenarten aus Nordamerika. Ein Stück weiter des Weges umgibt eine Brombeerhecke den Bauerngarten. Innen wachsen Bohnen, Chilli und Gemüse. Auch eine Kräuterspirale gibt es. Hier gedeihen Minze, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Sämtliche Blumen, Gräser und Bäume sind auf Tafeln beschrieben. Zudem erfahren die Besucher Interessantes über die Blütenformen, die Bestäubung der Pflanzen und ihre Ausbreitungsstrategien. Immer wieder stehen Shona-Skulpturen im Garten. Sie haben Namen wie Engel, Entscheidung und Zwillingsvogel. Diese moderne Steinbildhauerei aus Simbabwe wird von der Salzburger Galerie matombo monu & monu  ausgestellt.

Der Garten kann vom ersten Mai bis 30. September von Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr kostenlos besichtigt werden. Für Menschen mit körperlicher Beinträchtigung ist die Besichtigung ebenfalls möglich.

Führungen durch den Botanischen Garten sind gegen Voranmeldung jederzeit möglich. Darüber hinaus gibt es zwischen Mai und September Führungen zu speziellen Themenbereichen. Zudem findet vom 24. August 2014 bis 30. September 2014 die Wanderausstellung über die Entstehungsgeschichte der Erde „Schritte durch die Zeit – vom Sternenstaub zu uns“ statt. Die Termine sind im Garten ausgehängt und werden auf der Website der Universität Salzburg bekannt gegeben. Achtung: Hunde sind leider nicht erlaubt.

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