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Postalm: Unterwegs im größten Almgebiet Österreichs

Nebelschleier bedecken die Täler. Sonnenstrahlen bahnen sich da und dort ihren Weg. Manchmal ist ein Stück blauer Himmel zu sehen. Während im Tal Nebel die Sicht auf die Sonne verschleiert, strahlt sie über 1000 Meter mit dem blauen Himmel um die Wette. Also: Nichts wie rauf auf die Postalm – dem größten zusammenhängenden Almgebiet Österreichs und das zweitgrößte Europas.

In die Postalm führen eine Mautstraße von Abtenau (Tennengau) und eine von Strobl am Wolfgangsee (Flachgau). Bei der Auffahrt vom Abtenauer Ortsteil Voglau gibt es während der Fahrt schöne Aussichten auf das Tennengebirge, auf den Dachstein und auf die Bischofsmütze. Oben angelangt, stehen zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Im Winter ist die Postalm ein Eldorado für Skitourengeher, Langläufer und Wanderer. Für Winterwanderer stehen gespurte Wege zur Verfügung. Besonders schön sind die Aussichten auf den Wolfgangsee und auf den Schafberg. Schneeschuhwanderer können auch eigene Routen auf die Gipfel der Berge wählen. Allerdings sollten Wildfütterungen umgangen werden. Die Tiere brauchen im Winter ruhige Plätze. Aufgeschreckt, flüchten sie und brauchen dadurch sehr viel Energie.

Das Almgebiet und die Berge der Osterhorngruppe sind das ganze Jahr einen Besuch wert. Kaum ein anderes Gebiet verfügt über so vielfältige Wander- und Spazierwege. Dazu zählen Rinnkogel (1823 m), die Pitscherberg (1720  m) und der höchste Gipfel der Osterhorngruppe, das Gamsfeld (2027 m). Für Familien und Pflanzeninteressierte bietet der Almblumenweg Informationen über Blumen, Gräser und Sträucher der Alm. Es blühen violette Kohlröslein, gelber Arnika und blaue Glockenblumen. Der leichte Wanderweg ist für die ganze Familie leicht begehbar und dauert rund eine Stunde. Einkehrmöglichkeiten biete zum Beispiel die Schnitzhofhütte, Strobler Hütte und die Rosserhütte.

Almblumenweg_a             Almblumenweg_c          Almblumenweg_b

Auch der Klettersteig ist ein Highlight. Allerdings sollten ihn nur gut trainierte Könner bei trockenem Wetter begehen. Der Schwierigkeitsgrad liegt meist bei C, eine Stelle bei D. An der Gamsleckenwand gibt es eine kurze F-Variante für erfahrene Klettersteiggeher. Der Postalm Klettersteig ist von Mai-Oktober begehbar. Abgerundet kann der Tag in einer der urigen Almhütten werden. Käse, Brot und Buttermilch werden im Sommer auf den Almen von den fleißigen Sennerinnen und Sennern hergestellt.

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