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Salzwelten Hallein

Eine aufregende und spannende Zeitreise erleben Kinder und Erwachsene bei einem Ausflug in die Stollen der Salzwelten Hallein.

Kaum vorstellbar, dass schon vor über 2.500 Jahren, zur Zeit der Kelten, am Dürrnberg Salz abgebaut wurde. Salzburg verdankte lange Zeit dem „Weißen Gold“ seinen Reichtum. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Salzabbau vor einigen Jahren eingestellt, das jetzige älteste Schaubergwerk der Welt, ist und bleibt ein Besuchermagnet.

Mystische Reise ins Berginnere
Eingekleidet in die traditionell weiße Schutzkleidung der Salzabbauer, geht es zunächst mit dem Grubenhunt hinein in den Berg. „Bitte sitzenbleiben und nicht seitlich herauslehnen!“, ermahnt der Bergwerksführer. Rasch wird klar warum: die Breite und Höhe des Tunnels erlauben nicht viel Bewegungsfreiheit. Danach geht es zu Fuß weiter. Zum Glück gibt es heutzutage selbst hier unten elektrisches Licht. Wie finster oder bestenfalls spärlich beleuchtet müssen die Menschen früher im Berg gearbeitet haben.
Informative, humorvolle Filme lassen die Zeit des Salzburger Fürsterzbischofes Wolf Dietrich von Raitenau aufleben, unter dem der Salzabbau am Dürrnberg seine Blütezeit hatte. Auch für Kinder wird die Geschichte so noch besser erlebbar.

Rutschen, Bergsee und der Mann im Salz
Den allergrößten Spaß haben die jungen Besucher aber bei den beiden Rutschen. Diese wurde eigens dafür gebaut, die Bergleute möglichst schnell tiefer in den Berg zu bringen. Immerhin liegt der tiefste Punkt der Führung auch heute 210 m unter Tag. Zauberhaft und mystisch ist die Floßfahrt über den unterirdischen Salzsee. Hier verstummen selbst die aufgeregtesten Kinderstimmen. Weiter geht es durch die mal schmäleren, mal breiteren Stollen. Hin und wieder sieht man aufgelassene, eingestürzte Seitenstollen. Schaukästen informieren u.a. über zum Salzabbau benützte Werkzeuge. Viel Interessantes weiß auch der Bergwerksführer zu berichten: gruselig ist etwa die Geschichte vom Mann im Salz.  Wer genau hinschaut, der entdeckt im dunklen Fels sicher auch die glitzernden Spuren des weißen Goldes. Nach eineinhalb Stunden ist wieder Tageslicht in Sicht. Als Geschenk gibt es für jeden Besucher einen kleinen gefüllten Salzsteuer und dann heißt es „Glück auf!“ – bis zum nächsten mal.

Salzwelten Bad Dürrnberg
Ramsaustraße 3
5422 Bad Dürrnberg
www.salzwelten.at

Fotos ©Hammerl

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