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Skihütten mit Haubenküche

Nirgendwo in Österreich gibt es so viele Spitzenköche wie im SalzburgerLand. Doch um in den Genuss ihrer Kochkünste zu kommen, muss man nicht im Tal bleiben: Auch auf einigen handverlesenen Skihütten werden ihre kulinarischen Kreationen serviert.

Klirrende Kälte, rosige Wangen und ein knurrender Magen: Was sich frostig anhört, ist die ideale Kombination für einen Einkehrschwung der besonderen Art. Nach einem sportlichen Vormittag auf der Piste sorgt ein feines Ragout vom Gasteiner Junghirschen für ein wohliges Gefühl im Bauch. Der „Moar im Pfoad“ schmeckt auf einer urigen Alm unwiderstehlich schokoladig-süß.

Und auf den 20 Skihütten im SalzburgerLand, die das Genuss-Gütesiegel „Via Culinaria“ tragen, scheinen herzliche Gastfreundschaft und geadelte Küchenkunst eine besonders harmonische Liaison einzugehen. Diese Gastgeber wurden von einer unabhängigen Jury für ihre bodenständige Schmankerlküche mit regionalen Zutaten ausgezeichnet und sind Teil des „Genussweges für Hüttenhocker“.

Von New York auf die Alm
Doch das war ihnen nicht genug: In Zusammenarbeit mit Salzburger Spitzenköchen haben sie Gerichte kreiert, die so unwiderstehlich köstlich sind, dass der Einkehrschwung öfter als sonst in Erwägung gezogen wird und immer länger dauert als geplant. So etwa in der lässig-coolen Steinbockalm im Hochkönig-Skigebiet. Selbst wer nur auf eine Tasse heiße Schokolade vorbeischauen möchte, kommt von den gemütlichen Loungemöbeln nicht so schnell wieder hoch: Zu verführerisch ist der grandiose Blick auf den sagenumwobenen Hochkönig. Zu vielfältig die Speisekarte mit ihrem köstlichen Potpourri aus Pinzgauer Gerichten und Weitgereistem. Hüttenwirtin Tanja Meilinger genießt die erstaunten Blicke ihrer Gäste: „Wir stehen zu der Kombination aus Althergebrachtem und Neuem.“ Und so haben Küchenchef Oliver Sprenger und Sternekoch Mario Lohninger das „2erlei vom Pinzgauer Kalb – geschmorte Kalbsbackerl und gefüllte Bladl’n auf Radikraut“ kreiert. Mario Lohninger weiß als gebürtiger Pinzgauer genau, wie man die heimischen Zutaten mit viel Feingefühl kombiniert, damit daraus ein vollmundiges Ganzes entsteht, das auch den hohen Ansprüchen seiner New Yorker oder Frankfurter Gästeschar gerecht wird.

Warm ums Herz
Beinahe schon als weltberühmt gelten die Gebrüder Karl und Rudi Obauer aus Werfen: Der Ruf ihres Vier-Hauben-Restaurants eilt ihnen voraus. Mit Regina und Franz Seiwald von der Burgstallhütte in Flachauwinkl haben sie den kräftigen „O-Power-Suppentopf“ mit Tafelspitz, Linsen und Nudeln komponiert. Dass einem beim Löffeln schnell warm ums Herz wird, könnte aber auch mit der Atmosphäre in der über 350 Jahre alten Knappenrast-Hütte zu tun haben. Regina Seiwald gilt als die „Queen of Hearts“, die seit ihrem achtzehnten Lebensjahr mit viel Leidenschaft die Hütte führt und eine Schwäche für alles Herzige hat. „Die hohe Qualität und echte Gastfreundschaft stehen bei uns an erster Stelle“, beteuert sie. „Und die Hütte hat eine gute Seele und das spüren unsere Gäste.“

Nach herrlichen Pistenkilometern neue Kraft tanken: mit dem O-Power-Suppentopf

Pinzgauer Liaison
Was es heißt, ganz eng mit der Heimat verbunden zu sein, spüren Skifahrer auf der neuen stylischen Wieseralm im Pinzgauer Glemmtal. Bauer und Hüttenwirt Sepp Kröll hat sich mit Andreas Mayer vom Schloss Prielau in Zell am See zusammengetan. Entstanden ist aus dieser Pinzgauer Liaison das Gourmetgericht „Filet vom Pinzgauer Jungrind“, das im schönen Ambiente vor dem offenen Kamin serviert wird.

Und gerade als man bemerkt, dass der Einkehrschwung auch hier schon wieder länger dauert als geplant, ertappt man sich bei dem hoffnungsfrohen Wunsch: Möge doch auch dieser Winter klirrend kalt werden und der Magen immer schön laut knurren …

Franziska Lipp ist freie Journalistin und Autorin. In ihrem Buch „Beste Aussichten im SalzburgerLand“, verrät sie unter anderem ihre bevorzugten Skihütten.

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