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Superfoods aus dem SalzburgerLand

Sogenannte Superfoods sind derzeit in aller Munde. Ob außergewöhnliche asiatische Beeren oder südamerikanische Wurzeln, exotische Ergänzungen zu unserer Ernährung liegen im Trend. Und das in vielen Fällen auch nicht ganz unbegründet. Zahlreiche gesundheitliche Wirkungen können Superfoods wie der rohen Kakaobohne oder den allseits beliebten Chia Samen zugesprochen werden. Doch eigentlich müsste man nicht ganz so weit reisen um sich die herausragenden Kräfte der Natur zu Nutze zu machen. Kräuter, Beeren und Bäume sind seit jeher Bestandteil der natürlichen Apotheke einheimischer Bauern und Naturliebhaber. Als moderne Kräuterhexe kennt Marianne Obauer die Welt der Pflanzen wie ihre Westentasche. Sie ist Waldpädagogin und TEH Praktikerin (traditionelle europäische Medizin). Auf ihrem Blog Rosmarin & Ringelblume (www.rosmarinundringelblume.com) bietet sie Einblicke in die heimische Kräuterlandschaft und eröffnet ihren Lesern ganz neue Welten wenn es um selbstgemachte Naturkosmetik geht. Ihre Tipps gibt sie vor allem in spannenden Workshops, Waldführungen und Kräuterwanderungen weiter. Es ist ihr ein Anliegen auch die junge Generation von den Kräften der heimischen Naturlandschaft zu überzeugen und so traditionelles und heute leider oft vergessenes Wissen wieder auferstehen zu lassen.

Kräuterwandern durchs SalzburgerLand
Ich selbst hatte das Vergnügen an einer Wanderung mit Marianne teilzunehmen. Ihre Begeisterung für die heimischen Pflanzen ist kaum zu übersehen. Mit Zettel und Stift bewaffnet machten wir uns auf den Weg. Immer wieder entdeckte sie eine große oder auch kleine Pflanze mit besonderen Heilkräften oder einer spannenden Geschichte.

Schon vor über 100 Jahren wussten beispielsweise die heimischen Bauernfamilien über die Heilkräfte von Frauenmantel, Holler und Co Bescheid. Dieses Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Noch heute ist vor allem der Bauernherbst geprägt von Kräuterwanderungen, dem dazugehörigen Sammeln der Heilpflanzen und der anschließenden Verarbeitung. Marianne machte mich darauf aufmerksam, dass man auch heute noch rund um traditionelle Bauernhöfe verschiedenste Pflanzen mit Superfood-Kräften entdecken kann. Bewusst werden Brennnessel oder Weißdorn gesetzt um in der Not schnell ein Hausmittel zur Hand zu haben.

Weißdorn stärkt nämlich den Herzmuskel und ist nach einer Grippe unverzichtbar. Holler ist vollgepumpt mit Antioxidantien und dank des allseits beliebten „Hollerkoch“ fester Bestandteil der traditionellen Salzburger Küche. Auch große Pflanzen haben so ihre Vorteile. Die Lärche hat beispielsweise eine solch starke Heilwirkung, dass selbst das Sitzen unter dem Baum sich schon positiv auf die eigene Gesundheit auswirken kann.

Ich bin fasziniert und während ich versuchte jedes Wort von Marianne festzuhalten und gleichzeitig die schöne Berglandschaft zu genießen, entdeckte sie auch schon wieder das nächste heimische Superfood. Selbst wenn ich mir nicht jedes Detail merken konnte, Mariannes Begeisterung für unsere Natur und ihre Wunderwerke hat mich inspiriert. Von zukünftigen Wanderungen werde ich mit Sicherheit nicht mehr mit leeren Händen heimkommen.

Mein Fazit: Es lohnt sich mit Marianne durch das SalzburgerLand zu wandern und einen Blick auf die Vielfalt heimischer Kräuter zu werfen! Wer noch mehr über sie erfahren will, findet ein Interview mit zahlreichen weiteren Tipps auf Individualisten – dem Blog für anders.esser sowie einen Bericht zu Mariannes Naturkosmetik-Workshop unter Kathie’s Cloud.

Marianne OBAUER
Naturkosmetik-Workshops | Waldführungen | Kräuterwanderungen
www.rosmarinundringelblume.com
Email: marianne@rosmarinundringelblume.com
Telefon: +43 664 4341189

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