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Venediger Rush – Zum Dach des SalzburgerLandes

160 Kilometer mit dem Rad und anschließend auf den höchsten Berg im SalzburgerLand, dem Großvenediger – dieses Abenteuer kann man im Mai erleben.

Denn wenn im Tal unten die Wiesen blühen und die Bäume die ersten Blüten ansetzten, auf den Bergen aber noch der Schnee die Berge bedeckt, dann ist die Zeit für den Venediger Rush gekommen. Am ersten Tag fahren die Teilnehmer von Grödig aus durch das SalzburgerLand bis nach Neukirchen im schönen Oberpinzgau. Doch dort ist noch lange nicht Schluss, weiter geht es zu Fuß und mit den Tourenskiern hoch zur Kürsingerhütte auf 2558 Meter. An die 12 Stunden sind die Teilnehmer am Tag eins unterwegs. Dabei tanken sie in Kaprun, beim Frühstück, und im Gasthof Siggen mit einem kohlenhydratreichen Mittagessen genug Energie für die körperliche Höchstleistung.

Am Abend wird dann auf der Hütte gefeiert, doch nicht allzu lange, denn am nächsten Tag heißt es früh aufstehen. Morgens um halb Sieben starten die Tourengeher zum Sturm auf den Großvenediger, mit 3.666 Meter der höchste Berg im SalzburgerLand und der vierthöchste in Österreich. In Seilschaften von bis zu 8 Personen gehen die Sportler zuerst über den Obersulzbachkees Richtung Venedigerscharte. Der Gletscher zieht sich flach empor und auch die Anstiegsspur fügt sich in das leichte Gelände ein. Die letzten Meter zur Scharte gehen noch einmal richtig in die Beine, bevor die Gipfelstürmer wieder flacher zum Gipfel stürmen. Nach knapp vier Stunden haben Veranstalter Hans Peter Kreidl und seine Venediger-Bezwinger den Gipfel des Großvenedigers erreicht.

Es ist aber hier oben nicht aller Tage Abend. Nach einer Abfahrt über die Gletscher ist das Abenteuer noch nicht vorbei. Von der Schneegrenze bis hin zum Gasthaus Siggen müssen die Sportler noch zu Fuß absteigen. Nach zwei anstrengenden Tagen ist der zwei Stunden Fußmarsch wahrlich kein Zuckerschlecken. Den abschließenden Wagyu-Burger haben sich die Venediger-Helden aber redlich verdient.

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