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„Vier Frauen“ ermitteln in Faistenau

„Also ich glaub ja nicht, dass das ein Unfall war!“ – Wenn eine der vier Hobby-Detektivinnen diesen Satz am Rande eines Begräbnisses erklingen lässt, dann weiß der Fernseh-Zuseher: Es ist wieder soweit, die Freundinnen aus dem TV-Serienklassiker „Vier Frauen und ein Todesfall“ ermitteln wieder.

Seit 2005 verwandelt sich der kleine Ort Faistenau in der Fuschlseeregion immer wieder in das fiktive „Dorf Ilm“ und ist dann Drehort dieser nicht nur im deutschsprachigen Raum ausgestrahlten Serie. Während derzeit gerade im Mondseeland an der sechsten Staffel, mit Ausstrahlungstermin Frühjahr 2014, gedreht wird, bot die wunderschöne Landschaft um Faistenau insbesondere in den ersten Jahren die malerische Kulisse für die skurrilen Mordfälle der vier „Begräbnisweiber“.

Die vier Hobbydetektivinnen ermitteln. Foto: ORF/Hubert Mican.

Die vier Hobbydetektivinnen ermitteln. Foto: ORF/Hubert Mican.

Die Hauptcharaktere in der Krimi-Komödie nach einer Idee des Pinzgauer Autors Wolf Haas und Annemarie Mitterhofer, die vier „Begräbnis-Freundinnen“ Julie Zirbner (Adele Neuhauser), ihre Tochter Pippa (Miriam Stein), die Dorfwirtin Maria Salchegger (Birgitte Kren) und die Gemeindesekretärin Sabine Schösswender (Martina Poel) versäumen dabei keine Beerdigung im ländlich-idyllischen „Dorf Ilm“ und sorgen mit viel Schmäh für Unruhe, wenn sie wieder einmal einen Mordfall wittern. Ebenfalls in das Mords-Geschehen verwickelt ist der brummige Dorfwirt „Valentin Salchegger“ aka Charly Rabanser aus Neukirchen. Der rührige Theatermacher aus dem Pinzgau ist seit der ersten Staffel ein fixer Bestandteil der Besetzungsliste und sorgt vor allem in der fünften Staffel mit den „Ilmer Passionsspielen“ für Aufruhr im „Dorf Ilm“.

Das „Dorf Ilm“, dessen Namen übrigens von der federführenden Filmproduktionsfirma „DOR Film“ abgeleitet wurde, spiegelt die ländliche Idylle des SalzburgerLandes und mit viel Fingerspitzengefühl adaptiert das Produktionsteam die realen Locations zu fiktiven Schauplätzen spannender Mordgeschichten. Der Faisternauer Traditionsbetrieb „Krämerwirt“ wurde so kurzerhand zu Valentin Salchergger´s Romantikhotel, das Krämerfeld zu einem Autohandel-Platz oder ein Zimmer in der Pension Schierl zu „Pippa´s Zimmer im Romantikhotel“. Als das Faistenauer Bauernherbstfest laut Drehbuch Schauplatz für ein Verbrechen wurde, wirkten zahlreiche Statisten aus dem Ort als Handwerker, Gäste oder Mitglieder von Brauchtumsvereinen bei den Dreharbeiten mit.  Der Dorfplatz unter den Linden, die Kirche und der angrenzende Friedhof sind zentrale Handlungsorte für die vier Hobbydetektivinnen und bei einem Spaziergang durch den Ort entdeckt man als Fan dieser Serie noch viele weitere Drehorte, an denen „Zirbner Julie & Co“ ermittelten und so mancher Faistenauer kann von seiner Rolle bei den Mordfällen erzählen.

 

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