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Weltweite Tourismuskarrieren beginnen in Klessheim

Salzburgs Tourismusschulen genießen Weltruf. Allen voran Klessheim. Egal, in welchen Kontinent man auf Urlaub fährt, immer wieder begegnet man den Absolventen in Führungspositionen. In Salzburg selbst sind sie auch in Praktika zu treffen oder bei Events im Catering Einsatz. Denn hier zählt neben einer fundierten wirtschaftlichen und sprachlichen Ausbildung auch die Praxis, so Direktor Franz Heffeter aus Klessheim, der stolz von seinen Lehrkräften erzählt, die allesamt aus Praxisberufen kommen. Richtigen Glanz bekommen seine Augen, wenn er von den erfolgreichen Absolventen spricht.

Isabella Valencia, hat 2006 Dallmann Confections in San Diego eröffnet und fertigt gemeinsam mit neun Mitarbeitern hochwertige Schokoladenpralinen für Hotels, Restaurants und Gourmet Shops. Im Juni 2011 hat sie ihre erste Schokoladen Boutique eröffnet im November 2013 soll eine weitere Boutique folgen.

Die beiden Ganster-Brüder sind eine Erfolgsgeschichte für sich: „Ich habe 1995 an der Salzburger Tourismusschule in Klessheim maturiert und bin danach in die große Welt“, schreibt Christoph Ganster. „Ende Juni werde ich – innerhalb unserer Hotel Gruppe “Fairmont Raffles Hotels International” – ins Raffles Praslin, Seychelles transferiert, wo ich als General Manager tätig sein werde.“  Nach seiner ersten General Manager Position in Kairo, wurde er im Oktober 2011 beauftragt Fairmont’s erstes Hotel in Central Europe zu eröffnen. Er hat das Pre-Opening Office etabliert und in der Rekordzeit von nur 5 ½ Monaten, das Fairmont Grand Hotel Kyiv als General Direktor eröffnet.

Bruder Michael ist ebenfalls General Manager und auch bei Fairmont in Peking. Er ist 2 Jahre älter und hat 1994 maturiert. Klessheim Direktor Franz Heffeter kann sich an die beiden gut erinnern: „Schon als Praktikanten wollten sie unbedingt nur in 5 Sterne Hotels arbeiten.“

Klessheimer in Salzburg und Umgebung.

Anna Sigl (Hotel Carlton und Hotel Auersperg), Seppi Sigl, Johannes Moßhammer ( Maria Plain), Elisabeth Eder, der Pucher Kirchenwirt Christian Rettenbacher oder Andreas Scheck (Vollererhof) mit Julia Skadarassi (Zürserhof, Lech).

In den Tourismusschulen lernt man die Qualifikation im Umgang mit Menschen und Dienstleistungsorientierung – damit legt man auch einen guten Grundstein für Karriere in ganz anderen Branchen, weiß Heffeter, wie z.B. Ralf Leeb, der sich in L.A. auf die Produktion von Filmtrailern spezialisiert hat. Von sieben oscarnominierten Filmen hat er die Trailer gemacht, die den weiteren Verlauf der Endproduktion nicht unwesentlich mitbestimmen.

Sebastian Schulte aus Deutschland, der Sohn von Severin Schulte (Severin Haushaltsgeräte) war ebenfalls Klessheimer und ist jetzt für das Marketing der Familienlodge in Kenia verantwortlich.

Der Hochschullehrgang  mit Absolventen wie Salzburgerland Tourismuschef Leo Bauernberger oder Stefan Herzl (Panorama Tours) wurde zugunsten der Tourismus FH eingestellt.

Absolventen des Internationalen Tourismuslehrgangs ITH :

Die frühere Tourismusministerin Nilofar Bakhtiar von Pakistan lernte hier das Handwerk. Ebenso der Chef der Hoteliersvereinigung von Nepal Narendra Bajracharia, der jetzt selbst eine Hotelfachschule in Nepal betreibt und mit Klessheim kooperiert.

Klessheim ist die erste Tourismusschule, die internationale Studienpartnerschaften anbietet wie die Uni Derby in GB, wo 4 Semester der Ausbildung angerechnet werden. Die Uni Den Haag ist die jüngste Partneruni.

Selbstverständlich ist auch die Betreuung der Praktikanten von Lehrern, Fachvorstand und Direktor. Das Büro ist auch im Sommer besetzt. Schüler und Betriebe werden im Vorfeld beraten und EU Projekte dazu abgeschlossen. Learning Agreements – Beiderseitige befriedigende Ausbildungssituationen sollen gegenseitige Kompetenzen sichern. Klessheim hat sogar sein eigenes Careercenter.

An den vier Standorten in Bad Hofgastein (mit Absolventen wie Marcel Hirscher und Anna Fenninger), Bischofshofen, Bramberg und Klessheim stehen insgesamt sechs unterschiedliche Schulformen zur Auswahl. Die dreijährige Hotelfachschule, die vierjährige Skihotelfachschule, sowie die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Tourismus sprechen AbsolventInnen von Pflichtschulen an. Der dreijährige Aufbaulehrgang ist für FachschulabgängerInnen konzipiert, die die Matura machen wollen.

Mit dem zweijährigen Hotelfachlehrgang für Erwachsene und dem zweijährigen Kolleg für Tourismus, bieten die Tourismusschulen Salzburg auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für MaturatInnen und QuereinsteigerInnen.

Sogar jene, die nur kurz in Klessheim waren, schwärmen von der guten Basis, die hier gelegt wurde wie Robert Klaus (Klassenkollege von Berti Mielach, Steinlechner): „Ich habe die erste Klasse mit Auszeichnung bestanden, bin aber in der zweiten ausgestiegen. Es war dennoch eine perfekte Basis für mein kleines Restaurant außerhalb von Vancouver. Wir kochen Pacific Northwest cuisine mit europäischem Einfluss. Ich wurde zum besten Restaurant außerhalb Vancouvers gewählt.“

 

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